5 Minuten für ein positives, glückliches Leben

Positiv zu denken heisst, die volle Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Verabschiede dich vom Gedanken, dass du das Opfer bist, dem immer wieder schlimme Dinge geschehen. Du hast viel mehr Aspekte deines Lebens selbst in der Hand, als du annimmst. Wenn du das einmal in seiner ganzen Konsequenz verstanden hast, wird es dir viel leichter fallen, die Möglichkeiten in einer Situation wahrzunehmen.

Mach dir mit positivem Denken deine Erfolge klar

Auch wenn es sich manchmal anders anfühlt: Du hast in deinem Leben schon eine ganze Menge erreicht. Beginne noch heute mit einer Liste. Notiere alle deine Erfolge: deine bestandenen Prüfungen, deine beruflichen Meilensteine, dein Meistern in schwierigen Situationen, die Kinder, welche du mit viel Liebe und Geduld erziehst, den Haushalt welchen du ordentlich hälst, die guten Gerichte die du kochen kannst, die schönen Feste, welche du organisierst, abgeschlossene Projekte, sportliche Hürden, konstruktive Gespräche. Es gibt zahlreiche Erfolge, welche dich ausmachen. Trage all diese Highlights und Erlebnisse in ein schönes Buch ein. Widme die ersten Seiten dir, deiner Persönlichkeit und deinen wunderbaren Eigenschaften. Auf den folgenden Seiten kannst du diese täglich ergänzen.

2 Sorten von Menschen

Kennst du die Menschen, welche immer griesgrämig durchs Leben gehen? Die Lächelnden sind aber fast immer die glücklicheren Menschen. Der Grund liegt auch im Lächeln selbst: Forscher haben festgestellt, dass durch einen positiven Gesichtsausdruck fast sofort Glückshormone freigesetzt werden. Das Gehirn scheint sich die Information darüber, wie es dir geht, auch von den Gesichtsmuskeln abzuholen. Lächeln macht dich also entspannter und zufriedener, und das hilft dir, die Dinge um dich herum nicht ganz so schwarz zu sehen. Ein zweiter Aspekt ist, dass wenn du lächelnd durch die Strassen gehst, ein Lächeln erwidert wird. Daran sollten wir also immer festhalten. Grüsst die Nachbarn auf der Strasse, lächelt ihnen zu, denn so wird es auch zurückkommen und das tut allen gut.


Sehe das Gute

Es ist eine Frage der Einstellung. Ist das Glas halb voll, halb leer, oder ist es viel wichtiger zu wissen, wie wir es wieder auffüllen können? In fast jeder Situation gibt es etwas Gutes, im schlimmsten Fall ist der Lernprozess das Positive. Hindernisse können auch als Herausforderung angeschaut werden und bringen damit sofort etwas freundlicheres. Bei grossen existenziellen Themen ist es nicht einfach, etwas positives zu sehen. Und es braucht viel Kraft, Eigenmotivation und Disziplin, durch diese schwere Zeit zu gehen. Es ist aber fast immer so, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt merken, dass auch diese Lektion oder dieser Lebensabschnitt wichtig für uns war. Denn wir wachsen mit Sorgen und Problemen oft über uns hinaus und erreichen neue Kräfte oder ein reflektiertes Mindset. „Es wird schon zu etwas gut sein“ ist ein wenig hilfreicher Ratschlag für jemanden, der gerade einen schlimmen Verlust betrauert. Aber im Kleinen gibt es unzählige Möglichkeiten, mal genauer hinzuschauen und das Positive herauszufinden. Und schließlich wird das dann auch bei grösseren Themen gelingen.


Führe ein Tagebuch mit deinen Highlights

Es ist wichtig festzuhalten, was dich erfreut, mit wem es dir gut geht und was du selbst alles erreichst. Meist ist aber unser Tag so durchgeplant, dass wir uns über kleine Schönheiten gar nicht erfreuen können, weil wir schon wieder einen Schritt weiter sind und beruflich oder auch in unserem Tagesplan unter Druck stehen.


Nutze 5 Minuten täglich

Es ist an der Zeit inne zu halten. Nutze jeweils am Abend 5 Minuten. Natürlich kannst du das auch durch den Tag machen, mir hilft es aber, vor dem schlafen nochmals inne zu gehen. Weg vom Handy, zurück in meinen Gedanken und meinen positiven Gefühlen. Und das bringe ich aufs Papier. Ja, sehr altmodisch. Doch bringt das einige nicht zu unterschätzende Vorteile mit sich. Das Buch kann man anfassen. Glück ist also plötzlich physisch existent. Ich kann es in einem traurigen Moment durchblättern, und mich über die schöne Schrift, die Farben und das Geschriebene freuen. Mein Buch ist mit kleinen Ornamenten verziert. Auf einigen Seiten mehr, auf anderen gar nicht. Mit der zeitlichen und mentalen Investition in mein Buch halte ich nicht nur positive Momente fest, sondern fahre auch von meinem durchplanten Tag runter. Es ist kein Geheimnis, dass viele Top-ManagerInnen am Abend Mandalas ausmalen um so ruhiger schlafen zu können. Nutzen wir also diese Tricks auf allen Ebenen und erreichen damit mehr Ausgeglichenheit, Ruhe, eine positive Denkweise und guten Schlaf.


Folgend habe euch eine Gedankenstütze aufgelistet, wie ihr die täglichen 5-Minuten-Seiten aufbauen könnt:


  • Für was bist du heute dankbar?

  • Worüber hast du dich gefreut?

  • Wer hat dich heute positiv beeindruckt und durch was? Was hat dich heute glücklich gemacht?

  • Was hast du heute geschafft?


Mit diesem einfachen Trick kannst du dich mit wenigen Minuten Reflektion selber motivieren und dein Leben nachhaltig beeinflussen. Vielleicht möchtet Ihr diese Übung bereits mit den Kindern machen. Ein wunderbares 5-Minuten-Ritual, welches sich auf jeden Fall auszuprobieren lohnt.

Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt.


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