Erholsame Sommerferien für alle

Woran liegt es, dass die lang ersehnten Sommerferien eben doch nicht nur Entspannung pur sind? Alle freuen sich seit Wochen auf den Urlaub und doch haben genau diese Tage grosses Potenzial für Streitigkeiten und nervenraubende Zwischenfälle.

  • Veränderung der Rituale und der gewohnten Umgebung

  • fehlende Strukturen und Abläufe

  • die Familie verbringt über Tage aktiv Zeit miteinander

  • unterschiedliche Bedürfnisse


In unserer Vorstellung sieht alles so wunderbar entspannt aus. Die Kinder sind lieb und beschäftigen sich total selbstständig, wir Eltern führen lange, spannende Gespräche am Strand, frisch zubereitetes, mediterranes Essen wartet auf uns bei perfekter Aussicht im nahgelegenen Restaurant am Meer, selbstverständlich schmeckt es auch den Kiddies und die sitzen total brav und ruhig auf ihren Stühlen. Die Nächte sind romantisch und das Liebesfeuer wird neu entfacht. Die Menschen sind überall total hilfsbereit und überhaupt, es klappt einfach alles.


Wirklich? In der Realität, behaupte ich, sieht es doch etwas anders aus.

Wie können wir dennoch einen grossen Schritt näher an unseren Wunschurlaub kommen? à Fragen Sie die individuellen Bedürfnisse ALLER Familienmitglieder ab.

à Stellen Sie einen Plan auf. Klingt romantisch, ich weiss. Doch es funktioniert. Denn nur so wird jedem bewusst, dass die Vorstellungen von „perfekten“ Ferien einfach sehr verschieden sind.

à Und es wird klar, dass alle ihren Teil dazu beitragen müssen, damit am Ende der Ferien alle auf ihre Kosten kommen.


Bereits seit einigen Jahren habe ich den „Perfect-Familien-Ferienplaner“ eingeführt. Ich war das ewige Gestreite, wer nun mit Mami spielen durfte Leid. Ich wurde hin und hergerissen zwischen Fussballspielen und Trampolin hüpfen, wer am längsten unter Wasser tauchen kann oder am schnellsten von einem zum anderen Beckenrand schwimmen. Die schönste Strandburg bauen, Ball spielen, Muscheln sammeln, Uno, Rummy Cube und weiss der Teufel. Und das Beste, jeder hat behauptet, dass ich trotzdem am wenigsten mit ihm mache.


Stooooooop! Halt, ende aus. Ich bin auch jemand und auch ich habe Urlaub. Sogar Bedürfnisse und Vorstellungen, und das sind nun nicht wirklich die oben genannten. Doch woher sollen das die Kinder wissen? Kommunikation ist eben die halbe Miete.


So sassen wir nach dem Frühstück mit kühlen und kühnem Kopf am Tisch, bewaffnet mit Papier und Stiften.


Regeln: Jedes Mitglied schreibt auf, was ihm oder ihr in den Ferien wichtig ist, was sie erleben möchte. Von Eis essen, über Lesen, nichts tun, Ausflüge, shoppen zu allen erdenklich möglich und umsetzbaren spielen. Nachdem alles zusammengetragen ist, werden die Stichworte in den Wochenplan übertragen. Eine gewisse Planung sollte aus vielerlei Hinsicht eingehalten werden; Kinder sind vorbereitet auf das Kommende, erlebtes kann am Abend abgehäkelt werden werden und es wird nichts vergessen oder ausgelassen.


Hier geht’s zum Perfect-Familien-Ferienplaner


Findest du den Perfect-Familien-Ferienplaner gut? Wenn ja, warum.

Amin: Alle dürfen das Programm mitbestimmen und es ist fair. Spass für alle!

Jasmin: Wir machen so viel mehr. Das finde ich toll.

Mami: Den Kindern wird bewusst, dass ich auch mal etwas Zeit für mich brauche und ich mit Ihnen Ausflüge erleben möchte


Auf was freust du dich am meisten?

Amin: Baden, Zeit mit der Familie.

Jasmin: den Pool und das schöne Meer, spielen bis spät in die Nacht

Mami: Zeit mit meinen Kindern verbringen, in den Tag leben und die Zeit vergessen


Was kommt dieses Jahr mit Bestimmtheit auf die Liste?

Amin: Nachtbaden im Pool, ans Meer fahren und baden, eine Inselbesichtigung, shoppen (neues Fussball-Shirt)

Jasmin: Rummy Cube und Uno spielen, im Meer baden, in der Nacht in den Pool, Glace essen

Mami: Zeit zum Lesen, frische Feigen vom Baum essen, schwimmen, zu den Wasserfällen fahren



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